Im Folgenden finden Sie Links zu deutschsprachigen Forschern und Instituten, die sich schwerpunktmäßig mit Attraktivitätsforschung beschäftigen.

 

Karl Grammer ist wohl der international bekannteste deutschsprachige Attraktivitätsforscher. Er leitet (zusammen mit Irenäus Eibl-Eibesfeldt) das Ludwig Boltzmann Institute for Urban Ethology in Wien und befasst sich - aus strikt soziobiologischer Perspektive - schwerpunktmäßig mit der Rolle von Attraktivität im menschlichen Paarungsverhalten. Karl Grammer ist der Autor des Buches „Signale der Liebe“ (siehe Bücherliste).

 

Ronald Henss ist Dozent an der Abteilung für Psychologie der Universität des Saarlandes. Zusammen mit Karl Grammer ist er einer der Pioniere der deutschsprachigen Attraktivitätsforschung und wohl der weltweit beste Kenner in Sachen Urteilerübereinstimmung (der jedoch international recht wenig wahrgenommen wurde, da seine Bücher (siehe Bücherliste) und ein großer Teil seiner Forschungsarbeiten auf Deutsch publiziert wurden).

 

Manfred Hasssebrauck ist Professor für Sozialpsychologie an der Bergischen Universität Wuppertal. Er beschäftigt sich mit Fragen der Urteilerübereinstimmung, Kontexteffekten und anderen Bedingtheiten des Attraktivitätsurteils sowie mit Fragen der Partnerwahl (siehe auch Bücherliste)

 

Martin Gründl ist Psychologe an der Universität Regensburg und Experte im „Morphen“ von Gesichtern. Er ist einer der Autoren der Studie Beautycheck, die sich mit der Frage nach den „Zutaten“ zur Attraktivität von Gesichtern, insbesondere Durchschnittlichkeit, Symmetrie und Babyface beschäftigt.

 

Johannes Hönekopp beschäftigt sich mit Fragen der Urteilerübereinstimmung, Symmetrie und der Wirkung pränataler Geschlechtshormone auf Attraktivitätswahrnehmung und sexuelles Verhalten. 2007 wechselte er an die Northumbria University in England

 

Thomas Jacobsen ist Psychologe an der Universität Leipzig und beschäftigt sich mit der Frage, was in unserem Hirn vor sich geht, wenn wir „Reize“ als schön empfinden. Im Mittelpunkt seines Interesses steht dabei die Ästhetik von Kunst und Musik, aber auch (zusammen mit seiner Mitarbeiterin Lea Höfel) das menschliche Gesicht.

 

Eckart Voland war ursprünglich Primatenforscher und ist heute Professor für „Philosophie der Grundlagenwissenschaften“ am Zentrum für Philosophie und Grundlagen der Wissenschaft an der Universität Gießen. Er beschäftigt sich sehr intensiv mit dem Handicap-Prinzip („Angeber haben mehr vom Leben“, siehe Bücherliste), sowie mit der sog. „Großmütter-Hypothese“.

 

Bernhard Fink ist Humanbiologe und Psychologe und arbeitet heute an der „Göttinger Soziobiologie“. Der ehemalige Mitarbeiter von Karl Grammer am Institut für Humanökologie interessiert sich zusammen mit seiner Emmy Noether Research Group schwerpunktmäßig für Fragen von Symmetrie, sexuellem Dimorphismus und der Wirkung pränataler Hormone.

 

Lars Penke, ursprünglich an der Humboldt Universität Berlin, arbeitet heute als Psychologe an der University of Edinburgh. Schwerpunkt seiner Forschungen sind evolutionspsychologische Fragen, hauptsächlich zu Partnerwahl und Partnerschaft.

 

Bernd Kersten ist Wahrnehmungspsychologe an der Universität Bern. Sein Forschungsschwerpunkt liegt bei den Gesetzmäßigkeiten der ästhetischen Wahrnehmung von Kunstwerken.

 

Helmut Leder leitet das Institut für Allgemeine Psychologie an der Universität Wien. Er beschäftigt sich mit Fragen der Schönheitswahrnehmung in der Kunst sowie mit der Wahrnehmung von Gesichtern.